Soziales Training

Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen

Lubo Emotion

LUBO AUS DEM ALL

Mit dem Sozialtraining „ Lubo aus dem All“ ( Hillebrand/ Hennemann/ Hens) wird die frühzeitige Entwicklung sozial-emotionaler Basiskompetenzen gefördert. Im Verlauf des Trainings sollen die Schüler und Schülerinnen der Klassen 1 und 2 lernen, ein angemessenes Handlungsrepertoire aufzubauen und Gewalt im sozialen Miteinander vorzubeugen. Das Training schafft gute Voraussetzungen für die erfolgreiche Bewältigung des Schulalltags und hilft, langfristig kindliche Verhaltensprobleme zu vermeiden.

 

Sozialtraining (nach Petermann et al.)

In einer immer komplexeren und vernetzter werdenden Welt steigen die Anforderungen an jeden Einzelnen, sich sozial angemessen zu verhalten. Zugleich werden die Möglichkeiten, soziales Miteinander zu üben innerhalb der Gesellschaft immer weniger. Die Schule ist der Ort, an dem die geistige und soziale Förderung der Schüler und Schülerinnen erfolgen soll, gleichzeitig ist die Schule aber auch der Ort, an dem die Verhaltensprobleme der Heranwachsenden besonders deutlich werden. Eine frühzeitige und gezielte Förderung des Sozialverhaltens unterstützt den Aufbau und die Einübung sozialer Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kompetenzen.
In 9 Trainingsstunden lernen die Schülerinnen und Schüler, ihre Kommunikation untereinander zu verbessern, Konflikte zu versachlichen, aber auch sozial isolierte Mitschülerinnen und Mitschüler stärker einzubinden.

 

Patenprojekt

Nicht nur die Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule tragen zu einem gelingenen Schulalltag bei, auch die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit sich einzubringen.

Bei dem Patenprojekt werden unsere neuen Erstklässler von den ältesten Schülerinnen und Schülern der Grundschule unterstützt. Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 und 6 übernehmen hierbei eine Patenschaft für ein Kind aus der ersten Klasse und stehen ihrem Patenkind während des gesamten Schuljahres verantwortungsvoll mit Rat und Tat zur Seite. Die Paten sind Ansprechpartner bei Fragen zum Schulalltag oder auch bei kleineren Sorgen und Nöten. Sowohl die jüngeren Schülerinnen und Schüler, als auch die älteren Paten können von diesem Projekt profitieren.

Den Schulanfängern wird der Start in die Schule erleichtert, da sie durch ihre Paten besser in den Schulalltag integriert werden und auch an Sicherheit und Selbstvertrauen gewinnen. Die älteren Paten dienen als Vorbild und lernen Verantwortung zu übernehmen.

Die Patenschaft beruht auf Freiwilligkeit. Die Paten begrüßen ihr Patenkind bereits bei der Einschulungsfeier, anschließend treffen sie ihre Paten regelmäßig für kleinere Projekte. Auch in der Pause sind sie gerne Ansprechpartner. Am Ende des Schuljahres werden die Paten für ihr ehrenamtliches Engagement gewürdigt.

 

Kinder-Konferenz (KiKo)

Zweimal im Schulhalbjahr treffen sich alle Klassensprecherinnen und Klassensprecher mit der Schulsozialarbeit zur Kinderkonferenz. Hier haben die Vertreter der Klasse die Möglichkeit ihre Anliegen, Ideen und Vorschläge vorzustelle, die sie bereits im Klassenrat gesammelt haben. Durch die KiKo wird den Kindern an der Peter-Härtling-Schule ein Mitdenken, Mitreden und Mitentscheiden ermöglicht.

Innerhalb der ersten Sitzung der Kinderkonferenz wird die Schülervertretung gewählt. Diese tritt für die Interessen der gesamten Schülerschaft ein.

So hat sich die Kinderkonferenz in der Vergangenheit schon dafür eingesetzt, dass neue Spielgeräte für die Pausen besorgt werden. Da sich die Schülerinnen und Schüler mehr gemütliche Rückzugsorte gewünscht haben, befinden sich in der Schule auch einzelne Sofas.

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